Krisenregierung auf Kindergarten-Niveau

Der Lockdown-Zickzack-Kurs der Bundesregierung hat rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest 2020 einen tollen, sentimental-infantilen Höhepunkt erreicht.

Ein TV-Spot, in dem ein kleiner Bub als Plüschelefant versucht, die Menschen zur Einhaltung des Mindestabstandes zu bewegen (siehe Video oben) war der Türkis-Grünen Bundesregierung anscheinend noch nicht eindringlich genug. Ein offizieller „Empfang“ für den kleinen Plüschelefanten und Postings auf Facebook folgten. Sehr lieb!

Es könnte ja sein, dass die Sympathiewerte für das Krisenmanagement der Regierung sinken, wenn die Wirtschaft den Bach hinunter geht. Oder wenn Corona-Zwangstests und Zwangsimpfungen noch nicht wirklich vom Tisch sind. Oder wenn man den Lockdown ganz nach Belieben mal verlängert, mal verkürzt. Oder auch, wenn man hinter dem Rücken der Bevölkerung wieder etwas ausbrütet und das ja nicht kommunizieren möchte. Zumindest geht es scheinbar nicht (mehr) ohne Kampagne in plüschig-infantiler Verpackung. Jaja, das Stimmvolk wird es schon schlucken, wenn es nur lieb genug verpackt wird.

Ob der Bundesregierung wirklich klar ist, dass inzwischen zwar (so gut wie) jeder den Ernst der Lage erkannt hat, ist uns nicht bekannt. Allerdings sei gewarnt: Man wird sich an vieles erinnern, wenn der Virus dereinst eingedämmt ist. Die Kinder und manche eher einfachen Gemüter erinnern sich dann an den lieben Plüschelefanten, die Mehrheit der Bevölkerung allerdings wahrscheinlich eher an unverantwortliche Arbeit, mangelnde Unterstützung und hilfloses Management der Regierung in schweren Zeiten. Vielleicht hilft ja dann auch ein niedliches Maskottchen als Aufhänger?

Wir hätten da schon schon eine Idee, wer als passende Vorlage dienen könnte ...

Krawuzikabbuzi - macht ihr alle das Kreuzerl am ricktigen Fleck?

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